Die Landschaftsgeschichte der Region ist eng mit der letzten Eiszeit verbunden. Sie ist „verantwortlich“ für See, Moränenhügel, Toteislöcher, Tumuli, Drumlins; für Unmengen oft „weitgereister“ Kieselsteine; für Kalktuffquellen, kiesig-trockene Hügel, tonig-feuchte Senken.

Stets veränderte sich die Landschaft: von der baumlosen Tundra über verschiedene Waldtypen bis zur vom Menschen geprägten Kulturlandschaft. Erst als in der Eisenzeit „schlagkräftiges“ Werkzeug zur Verfügung stand, entstanden größere Rodungsinseln. Etwa im Hochmittelalter waren die letzten unberührten Naturräume in Nutzung genommen. Das heutige Landschaftsbild ist auf jahrhundertelange bäuerliche Nutzung zurückzuführen, die eine hohe Artenvielfalt mit sich brachte. Industrialisierung der Landwirtschaft und wachsende Verkehrs- und Siedlungsflächen führten und führen seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem Schwinden der Arten und einem Wandel des Landschaftsbildes.




 

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Inhalt
  • Landschaftsgeschichte
  • Wo ist Landschaftsgeschichte sicht- und erlebbar
  • Menschliches Tun beeinflusst Natur und Landschaft
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